Wenn von Zensur die Rede ist, denken viele nur an eine offizielle staatliche Einflußnahme. Viel schlimmer sind dabei die verdeckten Ambitionen wie beispielsweise von #Zensursula oder Wolfgang.
Damit einher gehen leider immer öfter Einschränkungen der Pressefreiheit durch Privatpersonen, worauf der DJV aufmerksam macht: Einerseits möchten Gruppen wie Rammstein, daß man über sie berichtet — und damit ihren Marktwert steigert. Andererseits wollen sie noch an der Arbeit anderer kräftig mitverdienen. Opfer sind hauptsächlich Fotografen: Rammstein kann sich Bilder für die eigene Website nicht leisten und so sollen bei Auftritten im Juni 2010 die Fotografen ihre Bilder kostenlos für die Rammstein-Website abliefern — dürfen aber selbst die Fotos nur für vorher genau festgelegte Medien und zeitlich begrenzt verwenden. — Wer dann noch freiberuflich arbeitet — wer muß das nicht — kann eigentlich noch Geld mitbringen…
Seriöse Zeitungen wehren sich dagegen, indem sie komplett auf die Berichterstattung verzichten oder stattdessen nur eine weiße Fläche oder einen schwarzen Kasten drucken. — “Fans” von Rammstein & Co. sollten überlegen, ob sie mit ihren Eintrittsgeldern oder Plattenkäufen solches Verhalten mittelbar fördern wollen. Für Presse- und Meinungsfreiheit müssen alle eintreten, sonst hat sich das Thema bald erledigt.
| M | T | W | T | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Aug | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
Leave a reply
You must be logged in to post a comment.