Ein wenig gegen den heutigen Nachrichtentrend berichtet die “Berliner Zeitung”: Minister machen Anwälte reich.
Minister machen Anwälte reich (Berliner Zeitung via Meedia)
Warum ich ich es erwähne? Weil es zeigt, wie Leute wie #Zensursula “arbeiten”: Mehr als 500 Abgeordnete im Bundestag, einige Tausend in den Länderparlamenten, dazu alle möglichen Arbeitsgruppen, Fachausschüsse und Zehntausende von Fachleuten in Behörden. Alle überdurchschnittlich bezahlt und als Beamte dem Staat besonders verpflichtet. — Aber die Arbeit wird gegen Honorar von Anwaltskanzleien erledigt.
[Kommentar] Das kostet nicht nur zusätzlich Geld, es stellt auch die Unabhängigkeit in der Gesetzgebung in Frage! Es ist schon bei Politikern nicht sicher wie unabhängig sie wirklich sind, wenn sie bei drohendem Pöstchenverlust schon mit einem Auge auf eine lukrativen “Beraterposten” bei Unternehmen schielen, die sie eigentlich kontrollieren sollen. Bei einer nach wirtschaftlichem Profit strebenden Beratungsfirma, kann von Unabhängigkeit keine Rede sein und sie steht mit ihren Anwälten m. E. der “Legislative” eher konträr gegenüber. Wie will da ein Herr Minister vermeiden, daß die Feinheiten eines Textes nicht in eine ganz bestimmte Richtung ausgelegt werden? Und wenn man dies (angeblich) überprüft, muß man natürlich fragen — warum macht es das Ministerium nicht gleich selbst? Schon wieder ein Stück Glaubwürdigkeit futsch!
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