Geocaching ist Schnitzeljagd für Erwachsene und verbindet Hightech und Rätsel mit Erleben in der Natur: Ein “Schatz” wird versteckt, ein Rätsel hinterlegt und dann ist der Weg das Ziel. Mit GPS erlebt dieser Sport einen Boom, eine Menge kann man aber auch schon mit einer guten topografischen Karte und einem Kompaß erreichen.
Gründel, Geocaching.
Und es hat auch einen praktischen Nutzen: Als geübter Geocacher versteht man Ende Zusammenhänge besser und hat keine Angst mehr sich zu verlaufen (zumindest im dicht besiedelten Europa). Das Buch “Geocaching: Basiswissen für Draußen.” von Markus Gründel führt in das Thema Geocaching ein, von der Grundausstattung für den Beginner über Erfahrungen bis hin zu Tipps und Tricks für Fortgeschrittene.
Markus möge mir den Vergleich verzeihen, aber bei seinem Buch ist es wie mit einem guten Eintopf — mit Aufkochen wird es besser (obwohl man das selbstverständlich nicht endlos wiederholen sollte). Wie dem auch sei, man merkt dem Büchlein die 3. überarbeitete Auflage positiv an. Vieles ist runder und aktualisiert worden: So ist beispielsweise aus dem ehemaligen Luxus “mobiles Internet” via Handy inzwischen ein Hilfsmittel für den Geocacher geworden, um Rätsel zu knacken.
Das Geocaching-Handbuch ist auch für unterwegs gedacht: Handlich und mit robustem Einband. Für meinen Geschmack ist allerdings die Schrift ebenfalls recht klein ausgefallen und bei den Bildern ist man leider immer noch nah an der Briefmarke. Wenn ich nicht irre, hat dafür der Farbanteil erheblich zugenommen. — Geocaching kann man ganz ohne Verein und damit verbundene Pflichten machen. Muß aber nicht, denn in sog. User Groups kann man sich mit Gleichgesinnten treffen und Erfahrungen austauschen. Wer allerdings lieber mit dem Auto navigiert, informiert sich im Buch “Der große Navi-Guide“.
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