12 Feb
Posted by: (thl) in: Zeitschrift
Die größte Überschrift der Ausgabe lautet Windows geknackt (S. 24, ca. 5 DS). Der Themenschwerpunkt befaßt mit der “erweiterten” Verwendung einer sonst eingeschränkten Recovery-CD, der Integration von Updates für das Betriebssystem und MS Office sowie Ergänzung um nützliche Opensource-Programme. Am Ende soll eine Installations-CD stehen, die viele einzelne Arbeitsschritte zusammenfaßt und so die Neu-Installation vereinfacht.
ASCII-Pornos (S. 48, ca. 2 DS) berichtet über die Darstellung von Grafiken und Fotos auf Grundlage von Buchstaben und Grafiksymbolen wie sie besonders in Anfangszeiten des Computerzeitalters als Ersatz für eine hochauflösende Punktmatrix üblich waren. Auch kleine Filme aus Buchstabengrafik werden erwähnt.
Obwohl Zensurfrei surfen (S. 18, ca. 5 DS) relativ klein auf dem Titel angekündigt wird, ist der ARtikel recht umfangreich. Es werden verschiedene Onlinedienste vorgestellt, u. a. natürlich auch Tor (Onion) sowie Programme zur Verschlüsselung (Truecrypt).
Alles über RAM (S. 38, ca. 5 2/3 DS) handelt das Thema sehr ausführlich ab, angefangen über Begriffe und Speichertypen bis zum Einbau, Übertakten und Testprogrammen.
Geld gratis (S. 116, ca. 6 ½ DS; Steuer-Software 2008) befaßt sich mit dem Thema Steuer-Software. Getestet werden folgende Programme: Akademische Arbeitsgemeinschaft Steuer-Spar-Erklärung 2008, Buhl Data Wiso Sparbuch 2008, Buhl Data Tax professional 2008, Lexware Taxman 2008, Lexware Quicksteuer deluxe 2008, Knaur-Software Konz Steuersoftware 2008.
Tipps für den USB-Stick (S. 30, ca. 8 DS) erstreckt sich über etwa 8 Druckseiten und geht auf verschiedene Aspekte ein: Tuning, Sicherheit, Extras. Dazu gehören Programme, die sich direkt vom USB-Medium starten lassen, Verschlüsselung der Daten, Booten von Windows XP und Ready Boost für Vista.
WLAN-Ratgeber umfaßt mehrere Einzelartikel wie WLAN Schritt für Schritt (76, 4), 100%-Schutz fürs WLAN (S. 80, 4 DS; WLAN sichern), Geheime Fritzbox-Tipps (S. 84, 4 DS; Neue Funktionen für Ihre Fritzbox) sowie WLAN im ganzen Haus (S. 90, 5 1/3 DS).
Geld gratis ist der ein wenig unglücklich gewählte Titel für einen Vergleichstest von Steuer-Software . Schon weil die Programme zwischen 14 und 36 Euro kosten, ist es nicht gratis. Dazu kommt der nicht unerhebliche Arbeitsaufwand, den die Bürokraten dem Unterthan auferlegen. Und wenn man dann hoffentlich Geld zurück bekommt, ist es ebenfalls nicht “gratis”: Man hat es ursprünglich zuviel gezahlt, man bekommt es nicht geschenkt. — Wieviele Millionen eignet sich der Staat auf diese Weise wohl ungerechtfertigt von Steuerzahlern an, die nicht Zeit und Knowhow haben, die Steuerzahlungen zu überprüfen?
Zensurfrei Surfen meint eher: unüberwacht und anonym das Internet benutzen.
Tipps für den USB-Stick ist zur Zeit ein sehr beliebtes Thema. So hat dieses Medium zusammen mit der E-Mail nicht nur die Diskette und alle potentielle Nachfolger verdrängt (z. B. ZIP-/Jazz-Drive).
Aufs Titelblatt schaffen es die vielen kleinen Tipps & Tricks aus den Rubriken naturgemäß nicht. Besonders aufgefallen ist bei den Internet-Tipps der Webbaustein Traffic-Maps (S. 107), mit dem man die Besucher der Website anzeigen kann. Es ist keine Registrierung dazu nötig, es muß lediglich ein bißchen HTML-Code in die Seite kopiert werden. — Und so sieht es dann aus:
Wo sind die Besucher dieser Website zuhaus? Die Traffic-Map zeigt es an.
Ungeliebt und trotzdem sehr nützlich — der Sicherheitstipp des Monats (S. 111): Die Freeware Syncback mit der man Sicherheitskopien auf andere Laufwerke oder sogar FTP-Server macht. Zum Disk-Jockey mit einem Dutzend CDS oder DVDs hat doch sowieso keiner Lust.
(Dieser Eintrag bezieht sich auf die Ausgabe ohne CD oder DVD)
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